Kindheit und Jugend | 15.12.1995

108. Nähe, ohne zu wissen

Eine junge Frau mit verträumtem Blick steht in einem blühenden Rosengarten. Über ihr schweben Herzen und engelartige Gestalten vor einem strahlend blauen Himmel.
Jugendliche Sehnsüchte. (Bildquelle: KI – Grok2)

 

Ich weiß nicht woher, ich weiß nicht wohin.
Ich sehe die Sonne, doch wo liegt der Sinn?
Mein Herz schreit nach einer Aufgabe.
Nicht nur Blut pumpen, auch Liebe geben will es.

Es ist egal, wohin die Sonne am Abend verschwindet.
Es ist egal, ob sich im All noch andres Leben befindet.
Es ist egal, ob der Mond den Gezeiten befiehlt.
Es ist egal, ob jemand die reichen bestiehlt.

Mir geht es um mehr, um innere Werte.
Ich will doch nur leben, auch wenn ich mal sterbe.
Worte der Freundschaft hörte ich oft,
Hatte aber auf Zeichen der Liebe gehofft.
Nichts ist, wie es immer war.
Nie mehr wird’s so sein, sonderbar.

Es gibt sicher Menschen, die mich mögen,
Doch von Liebe habe ich noch nicht gesehen.
Es gibt das Glück, es ist so nah,
Als ob es neben mir stünde, aber so fern war.

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