Graues Haar ... | 12.03.2020

07. Zwergenlohn

Ein reisender Zwerg mit Rucksack, Laterne, Axt und Wanderstab blickt über ein weites Tal in einer Gebirgslandschaft.
Ein Zwerg zwischen Pflicht und Sehnsucht.

 

Müde im Lichte angelangt, die Berge im Blick.
Dem Dunkel entronnen, doch so vermisst.
Fern vom Feuer der Esse, der Amboss verstummt,
Dem Mond entgegengetreten, der leuchtet stumm.

Unruhe im Kopf, im Herzen wohl auch,
Erwartung die quält, Grummeln im Bauch.
Fort von Daheim, Sehnsucht so schwer,
Doch keine Träne gebe ich her.

Neu zu entdecken, noch unbekannt,
Schätze zu finden im fernen Land.
Sobald ich gefunden, was ich begehr',
Kehre ich heim zu Frau und Herd.