Graues Haar ... | 06.03.2020

05. Ragnarök

Ein abgestorbener Baum steht unter einem dunklen, wolkenverhangenen Himmel. Felsen und Büsche umgeben die Lichtung und erzeugen eine düstere, fast mythische Atmosphäre.
Auch nach der „Letzten Schlacht” kehrt das Leben zurück.

 

Sonne und Mond den Wölfen zum Opfer,
Sterne fallen auf das Weltenrund.
Berge fallen und Erde erbebt.
Das Ende unserer Welt ist gekommen,
Alles vom Sturme verweht.
Bäume vom Antlitz entnommen,
Chaos tut sich kund.
Die Kälte kriecht über das Land.

Monster aus finsteren Ecken erheben sich,
Die Meere schwemmen die Felder.
Götter und Wesen sammeln sich zur Schlacht,
Die alles verschlingt.
Düster dräuen Wolken und Rauch, Regen erwacht.
Die Flut das Leben mit sich nimmt.
Feuer brennt die Erde nieder,
Auf das sie neu erwacht.

Alles still, Ordnung kehrt ein.
Ein kleiner Vogel singt im ersten Sonnenstrahl.
Hoffnung keimt erneut, zu beleben das Land.
Das Chaos geschehen, die Welt gereinigt,
Das Böse getilgt, Liebe gesiegt.
Ein Lächeln, ein Lachen schallt durch den brachen Wald.