Leben und Werden | 17.01.1996

09. In der Nacht

Eine Eule sitzt mit einer Maus im Schnabel auf einem Ast. Nahebei steht eine kleine Hütte am Waldrand, während in der Ferne Wölfe unter dem Vollmond zu sehen sind.
Gruselige Mondnacht. (Bildquelle: KI - Grok2)

 

Das Land liegt im blassen Licht des Mondes verlassen da.
Ein Kauz schreit zwischen den Bäumen,
Er schreckt die Mäuse auf.
Die kleine Hütte ist verlassen,
Das Dach verliert die Ziegel,
Bietet keinen Schutz.
Büsche rascheln,
Wolken ziehen auf
Und verdecken den Mond.
Die Wölfe heulen und
Der Kauz zerfetzt die kleine Maus.
Kleine Gedärme hängen am spitzen Schnabel,
Darüber leuchten gelb die Augen.
Eine knarrende Tür.
Wie von Geisterhand öffnet sie sich …
Angst.