Wieder bin ich am Ende meiner Kräfte,
Weiß nicht, wie es weitergeht.
Vermisse meine alte Stärke,
Fühl mich wie vom Wind gequält.
Der Geist ist willig, der Körper schwach,
Würd' so gerne rennen, laufen,
Doch bei jedem Schritt lass’ ich nach,
Muss immer wieder schwer verschnaufen.
Ist es das Alter, bin ich krank?
Wird es wieder besser werden?
Wem gebührt der größte Dank?
Wann wird es Zeit zu sterben?
Geschunden mein Leib,
Frei meine Seele.
Müde vom Leben,
Dem täglichen Streben
Nach Leistung und Soll.
Angelangt am Haltepunkt,
Verschaffe mir neuen Raum.
Mein Leben nicht aufzugeben,
Wird zu meinem nächsten Traum.
Will zu neuen Taten streben.
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